Ultràs Union – Antisemitisch & homophob

Gestern fand wieder das jährliche Hallenturnier des Berliner Fußball-Verbands (BFV) statt, zu dem alle Berliner Regional- und Oberligamannschaften eingeladen werden. Aus unerfindlichen Gründen war auch die zweite Mannschaft des Drittligisten Union Berlin anwesend. Dessen Fans, die einem krude verdrehten ultrà Mißverständnis anheim fielen, zeigten gleich mal, was es bedeutet ein Eiserner zu sein. Sie können nämlich – ganz in Dynamomanier – das Spielfeld stürmen, andere Fangruppen mit homophoben Gesängen beschimpfen. Vor allem fröhnen sie aber einem platten Antisemitismus. Echt widerlich!

Ihre Mannschaft verlor gerade gegen die Rivalen von TeBe, da entschloßen sich einige unerschrockene offenbar die körperliche Auseinandersetzung mit den gegnerischen, lilweißen Fans zu suchen. Sie stürmten, wie Lenni von der Party Army berichtet, unter Rufen wie “Asylanten”, “Alle Juden sind Schweine” und “Antifa Hahaha” auf das Spielfeld, wurden von Team Green aber aufgehalten. Als ob diese widerliche Performance ihnen nicht ausreichte, setzten sie ihre ekehafte Proll-Choreo getreu dem ostdeutschen, antisemitischen Vokabular fort. Der Gegner muß entweder schwul oder ein Jude sein!



Aber eigentlich haben die Unioner ja nichts böses gerufen. Die Juden waren keine Juden, sondern Bullen. Macht die Chöre natürlich um einiges besser. Die homophoben Sprüche sind natürlich auch ganz harmlos. Die sind fast schon Derby-Folklore, meinen wohl die wu(e)hlenden Eisernern. Und außerdem will die Westberliner Scheiße ja von selbst aus das ewige Opfer sein. Die Veilchen-Fans brauchen Antisemitimus, Rassismus, Homophobie und Sexismus um überleben zu können. Mit Fußball hat dies aber alles gar nichts zu tun. Viel mehr mit (antifaschistischer) Politik!

So scheinen zumindest die Eisernen ihr Weltbiod zimmern zu müßen! Sie merken nicht einmal, daß diese Perspektive auch wieder abstruse Zuschreibungen beinhaltet, die ich als äußerst problematisch empfinde. Das Opfer wählt sich selbst diese Rolle. Nicht der Täter macht es dazu, sondern das Opfer (TeBe) wird auf ewig selbiges sein. Da fällt mir nur der Spruch des jüdischen Überlebenden Zwi Rix ein. Auschwitz werden uns die Deutschen niemals verzeihen.

Noch krasser in seiner Auslöschungsphantasie fand ich aber den Gesang auf einen Scheiß Toten Hosen Song, in dem es darum ging das Mommsenstadion abzufackeln (es kommt die Zeit, in der das Mommsenstadion brennt!) Die Reaktion der Union-Fans in ihren Foren und anderen Äußerungen, finde ich ebenso widerwärtig und blind. Allerdings erstaunt mich die schon dynamoreife Verdrängungsleistung einiger eiserner Analysten, noch mehr aber der renitent wirksame Realitätsverlust. Da hilft es nicht einmal, daß andere in der Halle Anwesende die Berichte der TeBe-Fans bestätigen.

Das die Vereins- und Verbandsoffiziellen nichts gesehen und nichts gehört haben wollen, ist leider schon beinah üblich. Die Verharmlosung & Ignoranz gegenüber antisemitischen sowie rassistischen Vorfällen in den unten Ligen ist nichts neues. Üblicherweise wird dies damit begründet, die ehrenamtliche Arbeit der Offiziellen und die vorbildlichen, gewaltprophylaktischen Ansätze in den Jugendabteilungen der Vereine nicht zu gefährden. Das sogar Liesegang, einer der wenigen vernünftigen im BFV, seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird, und diesmal eben nicht hingehört, eben keine Zivilcourage gezeigt und eingriffen hat, läßt düster in die Zukunft des Berliner Fußballs schauen.

Im letzten Jahr flog der BFC wegen Randale raus. Die Dynamos behaupten natürlich von selbst nicht gekommen zu sein, um seine Fans vor einem unverhältnißmäßigen Polizeieinsatz zu schützen. Die Unioner behaupten, TeBe – oder ein Spieler der Veilchen – hätte provoziert und die aggressive, antisemitische und homophobe Reaktion wäre angemeßen. Die Mannschaft feiert auch noch ihren treuen gewaltbereiten Anhang. Super Ding! Scheiß Sonntag!

Scheiß Silvester Stallone!


19 Antworten auf “Ultràs Union – Antisemitisch & homophob”


  1. 1 Hmm 13. Januar 2009 um 16:48 Uhr

    Nagut, ihr habt natürlich -NICHT- provoziert, und die anderen Hallentuniere mit Union, dort gabs selbstverständlich auch „Randale“.

    Nehmt euch nicht wichtiger als ihr seit, ihr (pseudo Anti-)Faschisten.

    Ich denke, dieser Beitrag wird ohne Zensur freigschaltet, ansonsten habt ihr mal wieder faschistische Methoden benutzt.

    Eiserne Grüße…

  2. 2 Bart 13. Januar 2009 um 16:56 Uhr

    Sehr gut wiedergegeben gefällt mir wirklich gut!!!

    MfG Bart

  3. 3 Jurij 13. Januar 2009 um 17:31 Uhr

    Ich denke, dieser Beitrag wird ohne Zensur freigschaltet, ansonsten habt ihr mal wieder faschistische Methoden benutzt.

    :lol: wie geil!!! hmm, du liest hier öfter, wa! und tebe provoziert nie, außer durch seine anwesenheit. aba jonern reicht dies oft schon! aber ansonsten find ick dich echt schnucklig. pseudo-anti äh faschist wa, wat ein brüller :lol:

  4. 4 adam 13. Januar 2009 um 17:48 Uhr

    viel lustiger finde ich die verwechslung von alle bullen mit alle juden.

    manchmal hört man halt nur was man will.
    sehr traurig.
    ich als unioner fühle mich zu tiefst beschämt.

  5. 5 unioner 13. Januar 2009 um 17:59 Uhr

    Ihr schreibt als ob ihr jeden einzelnen Unioner persönlich kennen würdet. Ihr verunglimpft eine ganze Szene bzw. Gruppe mit ziemlich heftigen Vorwürfen. Das ist typisch für Euch – alles wird politisiert und immer gleich aufs Ganze bezogen. Nur mal eine Frage: War der Verfasser dieses Artikels bei dem Turnier überhaupt selber dabei?

    Wundert es euch nicht, dass seltsamerweise immer bei Spielen gegen euch die Unioner Fanszene zur faschistischen und sonstwie diskriminierenden Hochform auflaufen soll? Selbst bei Spielen in der Vorstadt gibt es solche Vorwürfe nicht, obwohl sich ja die ganzen Nazis bei Union vor allem dort provoziert fühlen müssten durch massenhaft Antifa-Fahnen, etc.. Aber soviel Weitsicht und logisches Denken habt ihr offenbar nicht…für euch gibt es nur „Die Guten“ (also Ihr) und „Die Schlechten“ (alle die nicht so denken wir Ihr).

  6. 6 Jurij 13. Januar 2009 um 18:34 Uhr


    ich als unioner fühle mich zu tiefst beschämt.

    wär ich auch. nämlich, ob der verharmlosung antisemitischer gesänge eines teils des union-anhangs als verwechslung. der verharmlosung (angedeuteten) gewalt. der verharmlosung homophober gesänge.


    …für euch gibt es nur “Die Guten” (also Ihr) und “Die Schlechten” (alle die nicht so denken wir Ihr)

    da fällt mir nur ein…


    manchmal hört man halt nur was man will.

    ach mensch, heut hab ichs aber mit zitaten :lol:

  7. 7 Tebe-Supporter 13. Januar 2009 um 19:23 Uhr

    Wieso ist eigentlich selbst dem Hallensprecher der Kragen geplatzt?

    Wieso wurde die TEBE-Tribüne schon vor dem Un.Berlin-Tebe Spiel mit ausgestreckten Zeigefingern und direkter Anbrüllerei im Chor gezielt mit „alle Juden sind Schweine“ angefeindet?

    Warum saßen 5 Reihen hinter uns Unioner, die ebenfalls „Asylanten“ und „Antifa – HA HA HA“ skandierten?

    Wieso war es nicht möglich ohne Rückendeckung auf Toilette zu gehen?

    Was war mit den Spinnern, die immer wieder um uns herumspukten und ständig von den Zivten weggeführt wurden?

    Was setzen sich Leute direkt vor uns, um uns 2mal den Hitlergruß zu zeigen?

    Fragen über Fragen, auf die es nur eine Antwort gibt.
    Die Union-Fans haben anscheinend ein Nachwuchs Problem…

  8. 8 unioner 13. Januar 2009 um 23:41 Uhr

    Und wer sagt nun, dass diese Leute die um euch rumspukten Ultras waren? Unsere Ultras sind nicht die Mütter von irgendwelchen Wirrköpfen die Ihre Arme nicht im Griff haben. Wenn solche Sachen im Union-Block vorkommen, dann wird dagegen vorgegangen, dass war schon immer so und wird auch immer so sein.

    Ohne Rückendeckung? Also auf dem Gang standen die ganze Zeit Leute mit TeBe-Trikot und Schal direkt neben ner Gruppe Unioner die sich die Spiele vorne an der Scheibe anschauten, da sie mit Kaffee und Bier nicht in die Halle durften – da ist nichts passiert.

    Die Spieler von Türkyiemspor und Ankaraspor konnten völlig unbehelligt Ihrer Wege gehen ohne dass es Sprüche oder Schmähungen gab, wie auch wo unsere Amateure letzte Saison gegen TuS Makkabi spielten. Und da waren genau dieselben Leute da…wieso ist da seltsamerweise nie was passiert, wenn alle Unioner so rechts und antisemitisch sind?

    Im Übrigen ist „Köpenicker Kinderficker, Schwule von der Wuhle“ nicht weniger homophob…aber das seht Ihr sicher wieder anders.

    Das es mittlerweile auch vor dem Spiel TeBe-Union dieses Lied gesungen worden soll ist ne glatte Lüge und setzt euren ganzen Verschwörungstheorien die Krone auf.

  9. 9 Jurij 14. Januar 2009 um 11:11 Uhr

    @ unioner:

    das es einigen TeBelern erlaubt wurde neben unionern stehen zu dürfen, ist aber echt nett. willst du nun aber sagen, daß die anderen TeBe fans, die von beschimpfungen, beleidigungen & gewaltandrohungen berichten, lügen würden? willst du behaupten, diese tebe fans denken sich das alles nur aus, um den glorreichen union zu beschmutzen?

    der gesang Köpenicker Kinder***, Schwule von der Wuhle kam mitnichten von TeBe fans. dies wäre unmittelbar unterbunden worden. in einer direkten (re-) aktion. ich kann mir aber vorstellen, daß der herthaner block – direkt neben den tebe-fans – dahingehend nicht so sensibel ist.

    und darüber nachzudenken, warum immer gegen TeBe was passiert und NIE gegen die anderen. und daraus zu schlußfolgern die TeBe fans gefallen sich als opfer und wollen nur immer streß machen, ist echt unterirdisch. es wird unterstellt, es gibt eine TeBe geleitete verschwörung (in manchen eisernen kameraden kreisen eventuell sogar eine jüdische verschwörung), die union beschädigen will! das diese verschwörugnsparanoia der joner insbesondere bei spielen gegen TeBe auftaucht ist nicht sonderlich verwunderlich. schließlich hat TeBe am grünen tisch union in verschwörerischer weise den aufstieg versaut. oder glaubt ihr etwa nicht an diese legende?

    unioner, halt dich lieber an deinen verein. der ist schon einen schritt weiter, als du. dafür haben ich großen respekt.


    Der Verein ruft seine Anhänger dazu auf, gemeinsam zu zeigen, dass Union ein offner und toleranter Verein ist und anderen Tendenzen in den eigenen Reihen entschieden entgegen zu treten!

    wenn die fansszene sich genauso erklärt und aufhört zu verharmlosen, zu relativieren und an verschwörugnstheorien zu zimmern, ist wieder alles gut.

  10. 10 Mr. Mullet 15. Januar 2009 um 19:24 Uhr

    Lieber Autor,

    Aussagen wie „getreu dem ostdeutschen, antisemitischen Vokabular“ zeigen dem Leser lediglich, wie klischeehaft das schwarz-weiße Weltbild des durchschnittlichen TeBe-Fans aussieht. Wer „alle Ossis sind Nazis“ in den Wald ruft, der sollte sich nicht wundern, wenn es „alle TeBe‘ler sind schwul“ heraus hallt. Oder anders gesagt: Idiotie erzeugt Gegenidiotie…

    Um das klarzustellen: Mich als Unionfan kotzt der Nazi-Anteil in der AF (oder z.Zt. im JSP) maßlos an. Und fast jedem Unioner geht es genauso. Doch traurige Wahrheit ist, dass die Ränge eines normalen Fussballstadions einem Querschnitt durch die Gesellschaft gleichen. Nicht jeder Fussballfan lebt in solch einem antifaschistischen Kokon, wie die bei TeBe, Babelsberg oder St. Pauli. Nazis gibt es nicht nur bei Union oder in HSH, sondern auch beim HSV, dem 1.FC Köln oder den Bayern. Wir haben da ein gesamtdeutsches, und kein rein ostdeutsches Problem. Und diesem Problem wird man nicht entgegentreten, indem man pauschalisiert und dämonisiert. Vielleicht sollte die lila-weiße Fangemeinde auch mal über so etwas nachdenken.

    Eiserne Grüße.

    PS: Es ist ja schon sehr bezeichnend, dass ein Haufen TeBe-Fans einen Livorno-Fanclub gründet. Wenn ihr so tolle Hechte wärt, dann würdet ihr zu Lazio gehen und die Faschisten aus dem Block befördern. Getreu dem Motto: „Antifaschistische Aktion“. Denn genau so etwas verlangt ihr ja schließlich auch von den nicht-faschistoiden Fans anderer Vereine.

  11. 11 Zvonimir Boban 15. Januar 2009 um 21:47 Uhr

    Also, dem Video kann ich nichts verwerfliches entnehmen und die Behauptung, dass „Alle Juden sind Schweine“ gesungen wurde ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Aber wie schon weiter oben geschrieben wurde, hört man nur das was man hören möchte.

    Gute Nacht.

  12. 12 Jurij 15. Januar 2009 um 23:51 Uhr

    @boban: also, die antisemistischen parolen sind von mehreren seiten – auch nicht gerade tebe freundlichen – bestätigt worden. das video ist für mich eindeutig. es gab aber situationen – ebenfalls von ganz verschiedenen leuten (auch unionern) bestätigt – wo die rufe sehr viel eindeutiger waren. es haben zw. 15-20 leuten mehrfach antisemistische parolen angestimmt. das ist fakt. die anderen anwesenden unioner sind dagegen nicht vorgegangen. womöglich aus guten gründen. jedoch die negation & das leugnen hilft nicht weiter. is‘ wie mit der mafia, die in neapel keiner kennt…

    @mr. mullet: die formulierung mit dem ostdeutschen vokabular ist wirklich etwas unglücklich. mit gign es vor allem darum, daß ich als tebe fan gerade im osten mit TS trägern, nazis & rechten hoologans konfrontiert bin. in berlin war dies bisher lediglich mit den dynamos so. die unioner, die ich kenne, sind links & antifaschistisch. deshalb war ich über diesen vorfall ganz besonders schockiert & wütend. daher rührt das wütende, verbale auf union „prügeln“.

    natürlich ist antisemitismus vor allem ein gesellschaftliches problem. antisemitische, rassistische, homophobe & sexistische diskrimierung entspringt aus der mitte der gesellschaft (wie die FES studie zeigte). besonders antisemitismus ist in allen schichten, auch in gewerkschaftlichen, linken & vermeintlich sozialen umfeld zu finden.

    also, immer schon locker machen. wenn ihr eure ‚nazis‘ nicht mögt, dann ist es euer problem mit denen umzugehen. nur zu behaupten, es gäbe dies nicht, ist quatsch. wenn tebe mal mehr fans hat – so 8.000-9.000 – müßen wur uns bestimmt auch mit einigen blödmännern auseinandersetzen. aber ich bin mir tausendprozentig sicher, daß in den tebe-fanstrukturen diese auseinandersetzung offensiv, zielgerichtet & eindeutig geführt werden würde.

    no pasaran!

  13. 13 jobi 16. Januar 2009 um 1:03 Uhr

    Dein Herz schlägt für TeBe? Du verwendest ständig „Joner“ – eine Schmähbezeichnung der HSH-Fascho’s wie Ihr sie im Forum nennt!!
    Achte mal auf Deinen Umgang sonst müssen wir annehmen, dass Eurere unbeugsame Haltung gebröckelt ist bevor ihr nur die 1000 Zuschauer erreicht.

    Ansonsten:
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/118537/index.html
    http://www.morgenpost.de/sport/union/article1015972/Polizei_entlastet_Union_Fans.html

    Gegen Nazis! Gegen rotlackierte Faschisten!
    Eisern Union.

  14. 14 Jurij 16. Januar 2009 um 11:43 Uhr

    ach jobi, heul nich rum!

    deine heimat scheint tief die ostdeutsche Thor Steinar provinz zu sein. dein frotzeln is‘ komplett unkreativ. rotlackierte faschisten :lol: das paßt doch besser auf dich. du tarnst deinen braunen gedankenmüll hinter vermeintlichen antifaschismus. und mit wem ich umgang habe, entscheide noch ich. in diesem, unserem virtuellem amaranto-bunker sind wir die bestimmer & wir entscheiden, wer rein darf und wer nicht. wenn du über ungerechte TeBe-fans schwadronieren willst, dann geh in dein forum & heul da rum.

    deine quellen sind für mich nicht vertrauenswürdig. die polizei hat die TeBe fans als pack beschimpft, is‘ lieber mit euch köpenickern kuscheln gegangen. fanden sie bestimmt geil, daß ihr mal richtig schön auf den juden rumgehackt habt. das mußte ja auch mal endlich gesagt werden. scheiß antisemiten!

    [die mopo hat einfach die meldung wiederholt.]

    und dein nachsatz zur positionierung kenn ich nur aus frustrierten sozialdemokratenkreisen, aus konservativen und rechtsextremen mündern, die ganz schnell nach der polizei rufen, sich auf die polizei verlassen, natürlich immer um toleranz & freiheit durchzusetzen. ziviler ungehorsam, protest & auseinandersetzung mit kritik gehört nicht dazu. sind eben alles extremist! links, wie rechts. nur die mitte ist heilig! heilig, wie das vaterland, wie das blut & der boden . . .

  15. 15 kuba 16. Januar 2009 um 15:59 Uhr

    Pressemitteilung der Vorstandes von Tebe:

    TeBe bleibt Neujahrsempfang des BFV fern

    Aus Protest gegen die bisherige Untätigkeit des Berliner Fußball Verbands (BFV) hinsichtlich der Vorkommnisse beim 31. Berliner Hallenturnier nimmt Tennis Borussia nicht am Neujahrsempfang des BFV teil.

    Beim Fußballturnier am 11. Januar in der Charlottenburger Sömmeringhalle skandierten Fans des 1.FC Union mehrfach „Alle Juden sind Schweine“ und andere rassistische und menschenverachtende Parolen gegen Fans und Spieler von Tennis Borussia. BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang war zwar Augen- und Ohrzeuge vor Ort, hat es jedoch unterlassen, umgehend zu reagieren. Zudem kam es beim Platzsturm von Anhängern des 1.FC Union auch zu Tätlichkeiten gegenüber Spielern von Tennis Borussia.

    Vorstand und Fans von Tennis Borussia sind entsetzt, dass der BFV in beiden oben genannten Fällen bislang keine Aktivitäten ergriffen hat.

  16. 16 Tebe-Supporter 17. Januar 2009 um 1:10 Uhr

    Tja Leute,

    natürlich entlastet euch die Polizei irgendwann, wenn es für sie bzw. ihre Einheit, mit der sie vor Ort waren, ebenfalls skandalös werden könnte.

  17. 17 mobster 26. Januar 2009 um 20:58 Uhr

    hmmm… komisch, ich hör da auch beim wiederholten Abspielen immer ganz eindeutig „Alle Juden sind Schweine“ und „Asylanten“! Aber bin ja auch (Zonenrandgebiets)Wessi! Schade um Union!

    PS: Das mit dem „Lila-weiß ist schwul“ wird wohl nicht mal mehr von den EisernJammer-Unionern bestritten, oder?

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