Die Mafia zu Gast im Picchi

In der letzten Woche begann die Rückrunde in der italienischen Serie B. Die Livornesi empfingen Avellino, die Camoressi aus der Nähe von Neapel, die sie am ersten Spieltag haushoch geschlagen hatten. Die Stadt wurde durch Roberto Saviano und Nanni Balestrinis grandiosen Roman Sandokan. Der aktuelle Spieltag endet mit dem Spiel gegen Mantova. Amaranto muß gewinnen um weiter am Ball zu bleiben. Ganz besonders, weil Brescia bei Treviso patzte und Punkte abgab.

Das Spiel in der letzten Woche ging leider torlos aus. Amaranto konnte sich zwar einige schöne Chancen erarbeiten, war aber dennoch nicht erfolgreich. Aber auch Avellino zeigte sich beherzt und kam zu einigen gefährlichen Aktionen. De Lucia mußte sich das ein oder andere mal lang machen.

Am spektakulärsten war wohl die Chance von Diamanto, der nach seinem Torschuß im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der Abpraller ging weit übers Tor. Aber eigentlich hätte es ja . . . aber ich will mich darüber nicht weiter auslassen. Schließlich bin ich wenig objektiv. Danch gab es noch eine schöne Chance von Tavano, der einen schönen Paß an den fünf Meter raum nicht zu nutzen weiß. Schade.

In der zweiten Halbzeit ging es fröhlich weiter. Ciccio stürmte und traf nicht. Kurz vor Ende der Partie konnten die Livornesi in einer Chance drei Torschüße nicht unterbringen. Aber auch Avellino tat sich schwer. Kurz vor Abpfiff schoß ihr Stürmer, allein vor dem Tor – nicht im Abseits stehend – daneben.



Im heutigen Abschlußspiel des 2. Spieltages der Rückrunde muß Livorno punkten. An d ie Tabellenspitze können sie es zwar nicht schaffen, aber um oben dran zu bleiben müßen drei Punkte her. Denn Brescia, die Amaranto an den Fersen hängen, hatten am Samstag in Treviso – die einen antisemistischen Piusbruder in ihren netten Stadt beherbergen – gepatzt. Sassuolo spielte nur unentschieden und gab Punkte im Aufstiegskampf ab. Nur Bari blieb am Ball und legte gegen Frosinone vor. Das am Freitag wegen Nebels abgebrochene Spiel in Modena spielt für die Tabellenspitze keine Rolle. Also . . .


Dai Livorno!